| Schule / Bildung |
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| Donnerstag, den 06. August 2009 um 07:04 Uhr | |||
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ZENTRUM Mönchengladbach ist:
ABER: Mit QUALITÄT für uns(ere) Kinder!
Zentrum MG setzt sich für eine qualitative und damit qualifizierende Ausrichtung der Haupt- und Gesamtschulen in Mönchengladbach ein und fordert die Erreichung dieser Zielsetzung unter folgenden Prämissen:
1. Qualitativ gute Hauptschulen führen ihre Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten zur Ausbildungsreife. Dafür: - muss den Schulen genügend Personal zur Verfügung gestellt werden. - müssen Lehrer/innen für diese Schulform ausgebildet sein, damit sie ihre Schüler/innen angemessen fördern und erziehen können. - muss die Unterrichtsqualität - wie an anderen Schulformen schon länger üblich - regelmäßig überprüft, reflektiert und ggf. verbessert werden. - dürfen die Klassen nicht mehr als 18 Schüler/innen haben. - müssen mindestens die Kernfächer Deutsch, Mathematik und die Berufsvorbereitung mit zwei Lehrkräften doppelt besetzt werden und entsprechende weiterreichende individuelle qualitativ hochwertige Förderangebote in den Bereichen Sprache, Lese- und Rechtschreib-/Rechenschwierigkeiten gemacht werden. - muss eine Schulsozialarbeit realisiert sein, welche mit den Schüler/innen die zahlreichen individuellen Probleme aus allen Lebenslagen erfolgreich bearbeitet. - müssen Hauptschulen als Qualitätsmerkmal die Zahlen ihrer Absolventen, welche durch ihre Berufsvorbereitung direkt in eine betriebliche oder überbetriebliche Ausbildung gehen, dokumentieren und veröffentlichen.
2. Qualitativ gute Gesamtschulen führen ihre Schüler/innen erfolgreich zur Ausbildungsreife oder zum Abitur Dafür: - müssen die Lehrer/innen angemessen ausgebildet sein, damit sie auf die umfangreichen und unterschiedlichen Lernbedürfnisse und Lernfähigkeiten ihrer äußerst heterogenen Schülerschaft angemessen eingehen können. - müssen die Klassenstrukturen zu 1/3 aus Schüler/innen mit der Empfehlung für das Gymnasium, zu 1/3 aus Schüler/innen mit der Empfehlung für die Realschule und zu 1/3 aus Schüler/innen mit der Empfehlung für die Hauptschule bestehen, um dem pädagogischen Auftrag - mehr Schüler/innen ohne Gymnasiumempfehlung zum Abitur zu führen - gerecht zu werden. - dürfen die Klassen nicht mehr als 24 Schüler/innen haben. - müssen die Leistungen der Schüler/innen regelmäßig mit den entsprechenden Leistungen der anderen Schulformen verglichen und eventuell angepasst werden. - muss eine Schulsozialarbeit realisiert sein, welche die Probleme der Schüler/innen untereinander aus allen Lebenslagen erfolgreich bearbeitet. - müssen Gesamtschulen als Qualitätsmerkmal die Zahlen ihrer Absolventen nach der 10. Klasse bzw. der Sekundarstufe 1, welche durch ihre Berufsvorbereitung direkt in eine betriebliche Ausbildung gehen dokumentieren und veröffentlichen. - müssen die Abiturnoten an Gesamtschulen die Statistik der Abiturnoten an Gymnasien zur allgemeinen Vergleichbarkeit der Qualität einfließen.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. August 2009 um 08:52 Uhr |