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1. FAHRRADSTELLPLÄTZE An ÖPNV-Verknüpfungspunkten - wie Bus-/Bahnhöfen und größeren ÖPNV-Haltestellen - sind sichere überdachte Fahrradstellplätze zu schaffen. Am Hauptbahnhof Mönchengladbach und an der Fachhochschule Niederrhein streben wir bewachte Fahrradstellplätze an. Die Fußgängerzonen im Stadtgebiet sind für den Fahrradverkehr zu öffnen und mit dezentralen Fahrradabstellplätzen zu versehen.
2. VERKEHRSKONZEPT INNENSTADT RHEYDT Zu diesem Punkt legen wir Mitte August ein gesondertes Verkehrskonzept vor.
3. BUSVERKEHR FRIEDRICH-EBERT-STRAßE Zur Belebung dieses Innenstadtbereichs möchten wir zukünftig den Busverkehr vom Rheydter Ring wieder in die Friedrich-Ebert-Straße legen (bei Einhaltung max. 30km/h) und im Bereich der Hauptstraße eine Haltestelle einrichten.
4. AUTOVERKEHR HAUPTSTRAßE Den Verkehr auf der Hauptstraße möchten wir wie bisher belassen (unter Einhaltung max. 30km/h).
5. FAHRRADPARKHAUS RHEYDT Wir setzen uns für den Erhalt und den Ausbau der bestehenden Fahrradstation, unter Bewachung durch gemeinnützige Träger, am Rheydter Hbf ein.
6. TEMPO-30-ZONEN, VERKEHRSBERUHIGUNG In den Zentren, auch Bezirkszentren und reinen Wohngebieten, setzen wir uns für Tempo 30 ein.
7. MITTLERER RING Wir schlagen vor, den Ausbau, der um Stadt herumführenden BAB 52 und 61, auf 6-Spurigkeit, abzuwarten und dann das Thema mittlerer Ring erneut zu prüfen.
8. BUSVORRANGSCHALTUNG Wir sind für eine Vorrangschaltung für Busse, damit Fahrgäste schnell und pünktlich ankommen. Durch Attraktivitätssteigerung des ÖPNV wollen wir mehr Bürger motivieren, vom MIV auf den ÖPNV umzusteigen.
9. VERKEHRSENTWICKLUNGSPLAN Der Verkehrsentwicklungsplan ist in kurzen Intervallen zu überprüfen und den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen.
10. PARKHÄUSER Die Anbindungen der Parkhäuser an die Einzelhandelsflächen sind attraktiver zu gestalten (z.B. überdachte Bereiche). Anzustreben ist eine Verlängerung der Öffnungszeiten.
11. KOSTENLOSES PARKEN Wir schlagen vor, dass an öffentlichen parkscheinpflichtigen Parkplätzen zukünftig, mittels Einsatz der Parkscheibe, bis zu 15 Minuten kostenlos geparkt werden kann.
12. PARK & RIDE Die Einrichtung von Park & Ride-Plätzen an Autobahnanschlüssen und Bahnhöfen muss gefördert werden. Insbesondere die Park & Ride Stellplatzanzahl (70 Plätze) für Mönchengladbach Hbf ist zu gering bemessen. Der Wegfall freier Parkplätze durch Baumaßnahmen ist dringend zu kompensieren.
13. ANWOHNERPARKEN Die Anwohner von Straßen in denen nur kostenpflichtig geparkt werden kann, erhalten nach unseren Vorstellungen kostenlose Anwohnerparkausweise.
14. RADWEGENETZ Wir sind für einen Ausbau des Radwegenetzes in unserer Stadt. Mönchengladbach muss sich hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickeln. Entlang der Radwege sollten in gewissen Abständen Abfallnetze an den Papierkörben angebracht werden (siehe Niederlande).
15. RADFAHRTOURISMUS Das überregional gut ausgebaute Radwegenetz muss angebunden und innerstädtisch weiter entwickelt werden.
16. WEITERE FAHRRADPARKHÄUSER Wir setzen uns für den Bau von bewachten Fahrradstationen, unter gemeinnütziger Trägerschaft, im Bereich Europaplatz/Mönchengladbach Hbf und der Fachhochschule Niederrhein ein.
17. "ANFORDERUNGSAMPELN" Wir setzen uns für den weiteren Ausbau durch geeignete Techniken ein.
18. "UNECHTE EINBAHNSTRAßEN" Wir sind für die Errichtung weiterer "unechter Einbahnstraßen" für Radfahrer mittels Fahrbahnmarkierungen (Beispiel: Straße An den zwölf Morgen).
19. NAHVERKEHRSPLAN Die Stadt soll zukünftig mehr Einfluss in den entsprechenden Gremien nehmen und unsere städtischen Interessen vertreten.
20. NAHVERKEHR IM WETTBEWERB Es sollte geprüft werden, ob durch Ausschreibungen (z.B. der NVV AG) einzelne Linien an andere Betreiber vergeben werden können und dies einen wirtschaftlichen Vorteil bringt.
21. BREITBANDVERSORGUNG DER GEWERBEGEBIETE Wir setzen uns für eine deutlich bessere Breitbandversorgung aller Gewerbegebiete ein. Nur so ist es den bereits ansässigen Unternehmen möglich wettbewerbsfähig zu bleiben und macht den Standort Mönchengladbach für neue Unternehmen attraktiv.
22. FLUGHAFENNUTZUNG Wir sprechen uns für einen Ausbau des FLughafens für mittelgroße Maschinen aus. Eine Verlagerung des Geschäftsflugverkehrs von Düsseldorf wäre möglich und dient zur Entlastung des Düsseldorfer Flughafens. Die Lärmbelastung muss auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Dies soll u.a. durch ein Nachtflugverbot und den Einsatz modernster Maschinen erreicht werden. Auch eine Auslagerung der Sportflieger mit ihren "Knattermaschinen" auf andere Standorte (denkbar wäre Elmpt) trägt zur Verminderung der Lärmbelästigung bei.
Die Flughäfen Mönchengladbach und Düsseldorf sollen mit einem Shuttle-Verkehr verbunden werden. Dieser könnte kurzfristig per Bus erfolgen. Langfristig sehen wir eine Schienenanbindung des Flughafens vor.
23. FLUGHAFENWERT-STANDORT Wir sehen positive Auswirkungen für die Mönchengladbacher Wirtschaft und Arbeitsmarktsituation durch den Ausbau.
Wir erwarten durch einen Ausbau eine vermehrte Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen im Bereich des Flughafens. Freie Flächen sind vorhanden.
Durch den Ausbau des Flughafens werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Diese entstehen z.B. in technischen Berufen im Bereich der Flugzeugwartung, aber auch im Service- und Logistikbereich. Durch die Magnetwirkung entstehen auch Arbeitsplätze durch die Ansiedlung neuer Unternehmen.
24. SCHIENENVERKEHRSVERBINDUNGEN Haltepunkt (Hp) Fachhochschule Wir schlagen vor, sich für einen baldigen Neubau des Haltepunktes (Hp) Fachhochschule einzusetzen. Der Bereich des Hp's soll 3-gleisig ausgebaut werden. Es werden 2 Außenbahnsteige (180m Länge) errichtet, welche mittels Unter-/Überführung an die Rheydter Straße angebunden werden. Bis die S8 einmal über Mönchengladbach Hbf hinaus verlängert wird, bedienen die Regionalbahn-Linien in/aus Richtung Dalheim, Aachen und Köln den Hp. Für entsprechende Lärmschutzwände im Bereich des Hp ist zu sorgen.
Bei Realisierung der Verlängerung der S8 muss der gesamte Streckenabschnitt Mönchengladbach Hbf 3-gleisig ausgebaut werden.
Der Streckenabschnitt Rheydt Hbf bis Odenkirchen ist 2-gleisig auszubauen.
Schienenanbindung Nordpark Wir fordern eine Schienenanbindung des Nordparks. Diese wird erreicht, indem hinter dem Ortsteil Voosen eine Neubaustrecke entlang der Ortsgrenze Rheindahlen an das bestehende ehemalige militärische Schienenanschlussgleis erstellt wird. Hierzu gibt es ein der Verwaltung vorliegendes Gutachten von Dipl. Ing. Röhr.
Das bestehende Schienenanschlussgleis vom Nordpark bis nach Rheindahlen muss ertüchtigt werden, sodass zunächst der Nordpark durch die Linie RB 39 (Mönchengladbach - Dalheim) bedient wird. Später soll eine Bedienung durch eine S-Bahn Duisburg - Mönchengladbach bis zum Nordpark geführt werden.
Regionalbahn (RB) 39 - Mönchengladbach Hbf - Dalheim Wir fordern zwei neue Haltepunkte: - Wickrath-Industriegebiet, - Voosen.
Kurzfristige Anbindung des Nordparks durch diese Linie.
S-Bahn Mönchengladbach - Duisburg Wir setzen uns für eine baldige Realisierung der S-Bahn im 20-Minuten-Takt ein. Die bisherige Linie RB 33 entfällt auf dem genannten Abschnitt.
Haltepunkt (Hp) Mönchengladbach - Eicken Wir setzen uns für eine schnellstmögliche Realisierung der S-Bahn Mönchengladbach - Duisburg ein und fordern einen Haltepunkt Eicken/Hoven.
Anbindung des Flughafens an den SPNV Verlängerung der Schienenstrecke Neuss - Kaarst durch Neubau bis Mönchengladbach Hbf auf historischer Trasse. Neubau eines Haltepunktes am Flughafen.
25. IC-ANSCHLUSS Mönchengladbach ist neben Krefeld eine der größten Städte Deutschlands ohne Anschluss an den Schienenpersonenfernverkehr. Bedingt ist dies durch unsere geographische Randlage und dem Umstand der Nähe anderer Großstädte, die hervorragend versorgt sind (Köln, Düsseldorf und Duisburg).
Trotzdem fordern wir eine Bedienung der Stadt durch den Schienenpersonenfernverkehr. Mit kreativen Lösungsansätzen sollte dies möglich sein. Wenn die Deutsche Bahn AG hierfür nicht Sorge tragen kann/will, muss mit anderen Anbietern (in- und ausländischen) gesprochen werden (z.B. Connex, Niederländische Staatsbahn, Belgische Staatsbahn). Die Harmonisierung des Schienenverkehrs lässt dies zu.
Mögliche Linienführungen wären:
1) Aachen (Anschluss an Thalys) - Mönchengladbach - Krefeld - Duisburg - ... - Richtung Norddeutschland 2) Köln oder Düsseldorf - Mönchengladbach - Venlo - Eindhoven - Rotterdam - Den Haag
Problem: Die Strecken rund um Mönchengladbach sind nicht nur für hohe Geschwindigkeiten geeignet. Der Einsatz von Zügen mit Neigetechnik könnte dies kompensieren.
S-BAHN VERLÄNGERUNG, BESSERE ANBINDUNG VON RHEYDT, ODENKIRCHEN UND WICKRATH Wir setzen uns für eine Verlängerung der S8 über Mönchengladbach Hbf hinaus ein.
Einmal stündlich sollte die S-Bahn nach Odenkirchen (über MG-Fachhochschule, Rheydt Hbf) fahren, sodass Odenkirchen mit der RB-Linie von/nach Köln zweimal in der Stunde angefahren wird.
Zweimal in der Stunde wird die S8 nach Erkelenz geführt (über MG-Fachhochschule, Rheydt Hbf, Wickrath, Herrath). Die bisher von anderen Parteien geforderte Verlängerung nur bis Wickrath ist zu lokal gedacht, da von Erkelenz Richtung Düsseldorf enorme Verkehrsströme bestehen.
Stündlich wird durch diese Maßnahme der Bereich Erkelenz bis Rheydt dreimal bedient (2x S-Bahn, 1x RB 33).
26. "EISERNER RHEIN" Wir sind gegen eine Reaktivierung der historischen Trasse des "Eisernen Rheins", weil diese Trasse mitten durch Mönchengladbach verläuft.
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